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<title>Chromatographie</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Chromatographie</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Chromatographie</b>, <b>Chromatografie</b> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">altgriechisch</a></span> <span lang="grc-Grek" class="Grek" style="font-style:normal">χρῶμα</span> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261937631">
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</style><span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">chroma</span> „Farbe“ [<a href="Wortstamm" title="Wortstamm">Stamm</a> <span lang="grc-Grek" class="Grek">χρωματ-</span> <span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">chromat-</span>] und <a href="-graphie" title="-graphie">-graphie</a>, sinngemäß „Farbenschreiben“) wird in der <a href="Chemie" title="Chemie">Chemie</a> ein Verfahren genannt, das die Auftrennung eines <a href="Stoffgemisch" class="mw-redirect" title="Stoffgemisch">Stoffgemisches</a> durch unterschiedliche Verteilung seiner Einzelbestandteile zwischen einer stationären und einer mobilen <a href="Phase_(Materie)" title="Phase (Materie)">Phase</a> erlaubt. Dieses Prinzip wurde erstmals 1901 von dem <a href="Russland" title="Russland">russischen</a> <a href="Botanik" title="Botanik">Botaniker</a> <a href="Michail_Semjonowitsch_Zwet" class="mw-redirect" title="Michail Semjonowitsch Zwet">Michail Semjonowitsch Zwet</a> beschrieben, 1903 wurde es zum ersten Mal öffentlich gedruckt beschrieben, 1906 benutzte er erstmals den Begriff „Chromatographie“. Er untersuchte gefärbte pflanzliche Extrakte, zum Beispiel aus Blattmaterial, und konnte daraus durch Chromatographie verschiedene Farbstoffe isolieren. Anwendung findet diese Methode zum einen in der Produktion zur Reinigung von Substanzen (= präparative Chromatographie), zum anderen in der chemischen <a href="Analytik" title="Analytik">Analytik</a>, um Stoffgemische in möglichst einheitliche Inhaltsstoffe zwecks Identifizierung oder mengenmäßiger Bestimmung aufzutrennen. Die Chromatographie wird in der <a href="Organische_Chemie" title="Organische Chemie">organischen Chemie</a>, der <a href="Pharmazie" title="Pharmazie">Pharmazie</a>, der <a href="Biochemie" title="Biochemie">Biochemie</a>, der <a href="Biotechnologie" title="Biotechnologie">Biotechnologie</a>, der <a href="Mikrobiologie" title="Mikrobiologie">Mikrobiologie</a>, der <a href="Lebensmittelchemie" title="Lebensmittelchemie">Lebensmittelchemie</a>, der <a href="Umweltchemie" title="Umweltchemie">Umweltchemie</a> und auch in der <a href="Anorganische_Chemie" title="Anorganische Chemie">anorganischen Chemie</a> angewendet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Prinzip_der_Chromatographie">Prinzip der Chromatographie</h2></div>
<p>In der Chromatographie werden unterschiedliche Substanzen (= Treibgut) in der so genannten <i>mobilen Phase</i> (= Wasser) auf einer <i>stationären Phase</i> (= Flussbett) befördert. Aufgrund der Wechselwirkungen (siehe die Einteilung unter Trennprinzipien) zwischen der Probe, der <a href="#Stationäre_Phase">stationären Phase</a> und der <a href="#Mobile_Phase">mobilen Phase</a> werden einzelne Substanzen unterschiedlich schnell weitertransportiert und somit voneinander getrennt: Ein Gemisch aus Sand, sehr kleinen und etwas größeren Kieselsteinen wird an einer Stelle des Flusses eingebracht; nach beispielsweise hundert Metern kommt zuerst der gesamte Sand an (verteilt auf eine gewisse Zeit) und nach einer gewissen Wartezeit kommen alle kleineren Kieselsteine und noch viel später die größeren, jeweils zeitlich etwas auseinandergezogen.
</p><p>Dieser Vergleich eignet sich für einen ersten Einstieg. Tatsächlich erinnert der Prozess (bei der Chromatographie) eher an einen „digitalen“ Prozess (engl. <span lang="en"><i>stop and go</i></span>). Die Probemoleküle werden entweder mit der mobilen Phase mitgenommen (mit der Geschwindigkeit der mobilen Phase – Analogie wäre ein Floß, das passiv in einem Strom mitgeführt wird) oder sie haften an der stationären Phase (Geschwindigkeit gleich Null). Zwischen diesen beiden Möglichkeiten wechseln sie sehr rasch hin und her (aufgrund der Wärmebewegung erhalten sie ständig Stöße). Der Vergleich mit dem Flussbett könnte auch zu einem weiteren Missverständnis führen: die Verzögerungen, die die verschiedenen Probemoleküle auf dem Weg durch das chromatographische System erleiden, haben <i>nichts mit Reibungsphänomenen</i> zu tun. Basis für das Verständnis sind Unterschiede in der Verteilung (der verschiedenen Molekülsorten A, B, C usw.). Sie entsprechen Unterschieden im Zeitanteil (den die einzelnen Moleküle vom Typ A, B, C usw. im Mittel in der mobilen Phase verbringen). Die Chromatographie schafft es, diese Unterschiede in Geschwindigkeitsunterschiede zu verwandeln und damit für eine Trennung gut nutzbar zu machen. Das könnte man auch als den „Trick“ oder als das Prinzip der Chromatographie bezeichnen. Ansonsten wären diese oft recht kleinen Unterschiede kaum zu nutzen, weder für Trenn- und Reinigungsprozesse, noch für Analysen.
</p><p>Anhand eines Beispiels ist es leichter zu verstehen: Wenn sich 45 % der A-Moleküle in der mobilen Phase aufhalten (im Mittel), kommt es auf Grund des dynamischen Gleichgewichtes dazu, dass die individuellen A-Moleküle auch 45 % der Zeit in der mobilen Phase verbringen (im Mittel). Daher wird ihre Geschwindigkeit 45 % der Geschwindigkeit der mobilen Phase betragen (im Mittel). Für gute Ergebnisse bei der Chromatographie ist es entscheidend, dass der Stoffaustausch zwischen den beiden Phasen sehr rasch erfolgt, das heißt die einzelnen Probemoleküle sollen sehr oft zwischen den beiden Phasen hin und her wechseln (Diffusionsprozesse, Wärmebewegung). Eine Voraussetzung dafür ist, dass die Wege, welche die Moleküle von der stationären Phase zur mobilen Phase zurückzulegen haben, sehr kurz sind. Falls die stationäre Phase ein Pulver enthält, sollte die Korngröße dieses Pulvers sehr klein sein (zum Beispiel nur wenige Mikrometer). Aus bestimmten Gründen sollten die Pulverkörner auch möglichst einheitlich geformt sein und eine möglichst einheitliche Größe aufweisen (enge Korngrößenverteilung).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Prozess">Prozess</h2></div>
<p>Für die Chromatographie sind die Herstellung des Flusses der mobilen Phase, die Injektion der zu trennenden Probe, die eigentliche Trennung und die Detektion nötig. Das Fließen der mobilen Phase wird entweder mittels <a href="Druck_(Physik)" title="Druck (Physik)">Druck</a> (hydraulischen Pumpe, Gasdruck), <a href="Kapillareffekt" title="Kapillareffekt">Kapillarkraft</a> oder durch Anlegen einer elektrischen Spannung erreicht.
</p><p>Die <i>Injektion</i> (= Einbringen des Substanzgemisches in das chromatographische System) erfolgt entweder, bevor der Fluss der mobilen Phase hergestellt wird (z. B. <a href="D%C3%BCnnschichtchromatographie" title="Dünnschichtchromatographie">Dünnschichtchromatographie</a>) oder während die mobile Phase bereits fließt. Bei einer großen Anzahl von Proben werden bei automatisierbaren Chromatographiearten sogenannte Autosampler (zusammen mit eigenen Datenerfassungssystemen) eingesetzt, die vollautomatisch die Proben injizieren.
</p><p>Anschließend erfolgt die eigentliche <i>Auftrennung des Substanzgemisches</i> auf der Trennstrecke. Ohne <i>Detektion</i> (= sichtbar machen, wann eine Substanz einen bestimmten Teil des Chromatographiesystems passiert oder wo eine Substanz nach dem Beenden des Prozesses zum Liegen kommt) ist eine Chromatographie nicht denkbar. Für jede Chromatographieart werden verschiedene Detektionssysteme eingesetzt, indem entweder physikalische Eigenschaften (Absorption von Licht, <a href="Fluoreszenz" title="Fluoreszenz">Fluoreszenz</a>, <a href="Lichtstreuung" class="mw-redirect" title="Lichtstreuung">Lichtstreuung</a>, <a href="W%C3%A4rmeleitf%C3%A4higkeit" title="Wärmeleitfähigkeit">Wärmeleitfähigkeit</a>.) der Substanzen ausgenutzt werden oder durch chemische Reaktionen ein Signal erhalten wird. Mittels chemischer Reaktionen wird z. B. eine Färbung bei der planaren Chromatographie erreicht (z. B. <a href="Aminos%C3%A4uren" title="Aminosäuren">Aminosäuren</a> mittels <a href="Ninhydrin" title="Ninhydrin">Ninhydrin</a>, seit 1948<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) oder Reaktionen vor dem Auftrennen (Vorsäulenderivatisierung) oder nach dem Auftrennen (Nachsäulenderivatisierung) bei der Säulenchromatographie durchgeführt.
</p><p>Bei der präparativen Chromatographie wird anschließend noch ein <i>Fraktionensammler</i> zum Auffangen der aufgetrennten Substanz benötigt.
</p><p>Bauartbedingt handelt es sich bei chromatographischen Aufreinigungsverfahren immer um Batch-Verfahren. Dies bedeutet, dass immer nur eine bestimmte Menge an Substanz aufgetragen und getrennt werden kann, bevor mit der nächsten Menge fortgefahren werden kann. Dies ist insbesondere bei der Aufarbeitung großer Mengen problematisch, so dass einige Verfahren entwickelt wurden, um Chromatographie kontinuierlich betreiben zu können: Annulare Chromatographie, TMB (True Moving Bed) Chromatographie und SMB-(Simulated Moving Bed) Chromatographie.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begrifflichkeiten_und_Prinzip">Begrifflichkeiten und Prinzip</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Stationäre_Phase"><span id="Station.C3.A4re_Phase"></span>Stationäre Phase</h3></div>
<p>Die stationäre <a href="Phase_(Materie)" title="Phase (Materie)">Phase</a> ist die Phase, die mit den einzelnen Substanzen des Substanzgemisches Wechselwirkungen eingeht und sich nicht bewegt. Der Aufenthalt der Analyten bei ihrer Retention wechselt zwischen mobiler und stationärer Phase (random walk) und verursacht die substanzcharakteristische Retentionszeit. Die stationäre Phase besteht in der Gaschromatographie aus einer Flüssigkeit (Trennflüssigkeit) oder einem Gel, mit welchem die Innenseite der Kapillare beschichtet ist. Bei der Flüssigchromatographie ist die stationäre Phase normalerweise fest, kann aber auch eine Flüssigkeit sein, die mit der mobilen Phase nicht mischbar ist und den pulverförmigen Träger <a href="Benetzung" title="Benetzung">benetzt</a>. Schließlich kann die stationäre Phase auch aus chemisch an den Träger gebundenen Molekülen bestehen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mobile_Phase">Mobile Phase</h3></div>
<p>Die mobile Phase ist die Phase, in die das Substanzgemisch zu Beginn des Trennsystems eingebracht und die bewegt wird. Bei der Flüssigchromatographie ist die mobile Phase flüssig. Bei der Gaschromatographie kommen <i>Trägergase</i> wie <a href="Wasserstoff" title="Wasserstoff">Wasserstoff</a>, <a href="Helium" title="Helium">Helium</a> oder <a href="Stickstoff" title="Stickstoff">Stickstoff</a> zum Einsatz, in der Dünnschichtchromatographie spricht man vom <i>Fließmittel</i>. Mobile Phasen unterscheiden sich in ihrer Elutionsfähigkeit („Stärke“ s. u. „<a href="Elutrope_Reihe" title="Elutrope Reihe">Elutrope Reihe</a>“), dies bedingt unterschiedliche Retentionszeiten und oft auch unterschiedliche Selektivitäten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Retention">Retention</h3></div>
<p>Unter Retention versteht man den verzögerten Durchfluss einzelner Substanzen des Substanzgemisches der mobilen Phase durch Wechselwirkung mit der stationären Phase.
</p><p>Die Retention einer Substanz durch die stationäre Phase wird im Wesentlichen durch drei Aspekte bestimmt:
</p>
<ul><li>Stärke der Wechselwirkung der Substanz mit der stationären Phase („Neigung in der stationären Phase zu bleiben“)</li>
<li>Siedepunkt der Substanz („Neigung in der mobilen Phase zu bleiben“)</li>
<li>Diffusionseigenschaften der Substanz („Beweglichkeit in der stationären und mobilen Phase“)</li></ul>
<p>In vielen Fällen wird gezielt eine spezielle Wechselwirkung des zu analysierenden Stoffes mit der stationären Phase genutzt, um Substanzen zu trennen. Die Stärke der Wechselwirkungen zwischen den Probenkomponenten und der stationären Phase wird sowohl von deren Struktur als auch von deren funktionellen Gruppen bestimmt. Dabei treten bei unpolaren Substanzen ausschließlich Dispersionswechselwirkungen (<a href="Van-der-Waals-Bindung" class="mw-redirect" title="Van-der-Waals-Bindung">Van-der-Waals-Bindung</a>) auf, während polare Trennphasen auch polare Wechselwirkungen eingehen können, etwa <a href="Wasserstoffbr%C3%BCckenbindung" title="Wasserstoffbrückenbindung">Wasserstoffbrückenbindungen</a> oder Donator-Akzeptor-Bindungen. Letztere trennen nach dem Prinzip: Gegensätze ziehen sich an. Das bedeutet, dass Trennphasen, die etwa Wasserstoff zur Wasserstoffbrückenbindung aufzunehmen in der Lage sind Substanzen trennen, die Wasserstoff zur Brückenbindung bereitstellen können (etwa Alkohole). Auch können zum Beispiel <a href="Enantiomere" class="mw-redirect" title="Enantiomere">Enantiomere</a>, welche sich in ihren Siedepunkten nicht unterscheiden und somit gleiche Retentionszeiten aufweisen würden, durch ihre verschieden starken Wechselwirkungen mit speziellen Derivaten von Cyclodextrinen aufgetrennt werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Retentionszeit">Retentionszeit</h3></div>
<p>Die Retentionszeit ist die Zeit, die die Moleküle eines reinen Stoffes zum Durchwandern der Säule von der Injektion bis zur Detektion benötigen.
</p><p>Im Gegensatz zu den Trägergasen zeigen die meisten chemischen Stoffe eine Wechselwirkung mit der stationären Phase, d. h., sie halten sich für eine gewisse Zeit in der stationären Phase auf. Ihre Aufenthaltsdauer in der stationären Phase addiert sich zur Aufenthaltsdauer in der mobilen Phase (Totzeit), sie benötigen also insgesamt länger, um die ganze GC-Säule zu passieren. Ursprünglich leitet sich der Begriff Retention (Zurückhaltung) davon ab, dass die stationäre Phase den Analyten für eine gewisse Zeit zurückhält. Heutzutage wird der Begriff Retentionszeit allerdings vereinfacht verwendet für die Zeit, die der Analyt zum Passieren der Säule benötigt und dies schließt also die Totzeit mit ein. Daher werden die Begriffe folgendermaßen definiert:
</p>
<ul><li><i>Retentionszeit</i> (<i>t</i><sub>R</sub>): Ist die Gesamtzeit, die ein Analyt für das Passieren der Säule benötigt. Dies entspricht der Zeit zwischen Injektion und Detektion des Analyten.</li>
<li><i>Totzeit</i> (<i>t</i><sub>0</sub>): Ist die Zeit, in der sich ein Analyt ohne Wechselwirkung mit der stationären Phase in der mobilen Phase aufhält; entspricht also der Zeit, die die mobile Phase zum Durchlaufen der Säule benötigt.</li>
<li><i>Nettoretentionszeit</i> oder <i>reduzierte Retentionszeit</i> (<i>t</i><sub>N</sub>): Ist die Differenz aus Retentionszeit und Totzeit. Sie entspricht also der Zeit, in der sich ein Analyt in der stationären Phase aufhält. <i>t</i><sub>N</sub> = <i>t</i><sub>R</sub> – <i>t</i><sub>0</sub></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Durchflusszeit_(Totzeit)"><span id="Durchflusszeit_.28Totzeit.29"></span>Durchflusszeit (Totzeit)</h3></div>
<p>Die Durchflusszeit (auch „Totzeit“) gibt die Zeit an, die die mobile Phase oder eine nicht zurückgehaltene Substanz benötigt, um die Chromatographie-Apparatur von der Injektion über die Säule bis zum Detektor zu durchwandern (s. a. <a href="#Durchflussvolumen">Durchflussvolumen</a>). Die Durchflusszeit kann bestimmt werden, indem eine nicht zurückgehaltene Substanz („Inertsubstanz“) injiziert wird. Diese Substanz geht nur in sehr geringem Maße Wechselwirkungen mit der stationären Phase ein. Sie durchläuft daher die Apparatur in derselben Zeit wie die mobile Phase. Die Durchflusszeit ist dann identisch mit der Zeit zu der der Peak im Detektor erscheint.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Durchflussvolumen">Durchflussvolumen</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Totvolumen_(Chromatographie)" title="Totvolumen (Chromatographie)">Totvolumen (Chromatographie)</a></i></div>
<p>Das Durchflussvolumen kann direkt aus der Durchflusszeit abgeleitet werden. Es ergibt sich aus der einfachen Formel Durchflussvolumen = Fluss der mobilen Phase · Durchflusszeit. Das Durchflussvolumen ist für zahlreiche Berechnungen in der <a href="Hochleistungsfl%C3%BCssigkeitschromatographie" title="Hochleistungsflüssigkeitschromatographie">Hochleistungsflüssigkeitschromatographie</a> (HPLC) sehr wichtig, z. B. für den Methodentransfer zwischen Säulen mit unterschiedlichem Volumen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Elution">Elution</h3></div>
<p>Elution (von <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">eluere</span> <span lang="de" style="font-style:normal;font-weight:normal">‚auswaschen‘</span>) ist das Herauslösen oder Verdrängen von adsorbierten Stoffen aus festen oder mit Flüssigkeit getränkten Adsorbentien und Ionenaustauschern durch kontinuierliche Zugabe eines Lösungsmittels (<i>Elutionsmittel</i> = <a href="#Mobile_Phase">mobile Phase</a>). Die aus der Trennsäule fließende Lösung wird <i>Eluat</i> genannt.
</p><p>Eine besondere Bedeutung hat dieser Prozess in der <a href="Festphasenextraktion" title="Festphasenextraktion">Festphasenextraktion</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Eluotrope_Reihe">Eluotrope Reihe</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Eluotrope_Reihe" class="mw-redirect" title="Eluotrope Reihe">Eluotrope Reihe</a></i></div>
<p>Die Eleuotrope Reihe ist eine Anordnung der als mobile Phase üblichen <a href="L%C3%B6sungsmittel" title="Lösungsmittel">Lösungsmittel</a> nach ihrer Elutionskraft bei einer Referenzsubstanz (i. d. R. <a href="Kieselgel" title="Kieselgel">Kieselgel</a> oder Aluminiumoxid).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bluten">Bluten</h3></div>
<p>Als <i>Bluten</i> wird ein Effekt bei Chromatographie-Säulen bezeichnet, bei dem die Säule geringe Anteile ihrer Matrix verliert. Man spricht auch von Säulenbluten. Ursache für verstärktes Säulenbluten können in der Gaschromatographie eine übermäßige thermische Belastung der Säule und in der Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) die Verwendung zum Beispiel ungeeigneter pH-Werte des Elutionsmittels oder der Eluenten (zu stark sauer oder alkalisch) sein. Säulenbluten findet in geringem Ausmaß auch im laufenden Betrieb statt und stellt dort normalerweise kein Problem dar. Durch das Säulenbluten ergibt sich, unter anderem, die Alterung von Trennsäulen.
Starkes Säulenbluten bewirkt jedoch ein starkes <a href="Rauschen_(Physik)" title="Rauschen (Physik)">Signalrauschen</a> und einen hohen Hintergrundwert bei der Detektion oder nachgeschalteten Analyseverfahren, wie einem <a href="Massenspektrometer" class="mw-redirect" title="Massenspektrometer">Massenspektrometer</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Säule"><span id="S.C3.A4ule"></span>Säule</h3></div>
<p>In der Chromatographie versteht man unter einer <i>Säule</i>, oder <i>Trennsäule</i>, eine hohle Röhre mit einem Durchmesser von wenigen Mikrometern bis zu mehreren Metern. Auch die Länge variiert von wenigen Zentimetern bis zu 150 Metern. In dieser Röhre ist entweder nur die Innenwand beschichtet (Kapillarsäule), oder die Säule ist mit der stationären Phase befüllt (gepackte Säule). Von der <a href="S%C3%A4ule" title="Säule">Säule</a> im Bauwesen unterscheidet sie sich insofern, als sie weder gerade noch senkrecht sein muss, sondern auch wie ein Schlauch aufgerollt sein kann.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Reversed-Phase-Mechanismus">Reversed-Phase-Mechanismus</h3></div>
<p>Bei der Adsorptionschromatographie gibt es zwei Möglichkeiten ein Substanzgemisch zu trennen:
</p>
<ol><li><b>Normale Phase</b>: polare stationäre Phase (wie <a href="Kieselgel" title="Kieselgel">Kieselgel</a>, Aluminiumoxid), unpolare bis mittelpolare mobile Phase (wie Kohlenwasserstoffe, Dioxan, Essigsäureethylester …) oder</li>
<li><b>Reversed Phase</b> (Umkehrphase): unpolare stationäre Phase (wie modifiziertes Kieselgel) und polare mobile Phase (wie gepuffertes Wasser).</li></ol>
<p>Im ersten Fall werden lipophile Stoffe leicht, polare schwer eluiert, im Umkehrfall polare leicht eluiert (<span lang="la"><i><a href="Similia_similibus_solvuntur" class="mw-redirect" title="Similia similibus solvuntur">similia similibus solvuntur</a></i></span>).
</p><p>In der <a href="Hochleistungsfl%C3%BCssigkeitschromatographie" title="Hochleistungsflüssigkeitschromatographie">Hochleistungsflüssigkeitschromatographie</a> wird oft eine Gradienteneluierung angewandt, wobei die Zusammensetzung des Lösungsmittels langsam geändert wird (z. B. von 80 % auf 20 % Wasseranteil). So treten Alkane sehr spät und Aminosäuren sehr früh aus der Säule aus und man kann diese Fraktionen herausschneiden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einteilung_nach_dem_Trennprinzip">Einteilung nach dem Trennprinzip</h2></div>
<p>Das grundlegende Prinzip aller chromatographischen Verfahren ist die oft wiederholte Einstellung eines Gleichgewichtes zwischen einer ruhenden Phase und einer bewegten Phase. Das Gleichgewicht kann sich auf Grund verschiedener physikalisch-chemischer Effekte ausbilden.
</p>
<ul><li><b><a href="Adsorptionschromatographie" title="Adsorptionschromatographie">Adsorptionschromatographie</a></b> – Hier kommt es zu einer Trennung der verschiedenen Komponenten auf Grund der unterschiedlich starken adsorptiven Bindungen zur ruhenden Phase. Die bewegte Phase kann ein mehr oder weniger polares Lösungsmittel oder bei gasförmigen Stoffen ein Trägergas sein. Im Fall der <a href="Fl%C3%BCssigchromatographie" title="Flüssigchromatographie">Flüssigchromatographie</a> stellt man sich einen Wettkampf zwischen den diversen Probemolekülen mit den Molekülen der mobilen Phase (Fließmittel, Laufmittel) um die Haftstellen auf der (großen) Oberfläche der stationären Phase vor.</li>
<li><b><a href="Verteilungschromatographie" title="Verteilungschromatographie">Verteilungschromatographie</a></b> – Ähnlich dem <a href="Extraktion_(Verfahrenstechnik)" class="mw-redirect" title="Extraktion (Verfahrenstechnik)">Extraktionsverfahren</a> wird hier die unterschiedliche Löslichkeit der zu trennenden Komponenten ausgenutzt. Bei der Chromatographie bleibt aber das Lösungsmittel als ruhende Phase auf einem Trägermaterial haften. Die bewegte Phase kann wieder eine Lösung oder ein Trägergas sein.</li>
<li><b><a href="Ionenaustauschchromatographie" title="Ionenaustauschchromatographie">Ionenaustauschchromatographie</a></b> – Die bewegte Phase ist hier meist eine Lösung der zu trennenden Ionen. Die ruhende Phase ist ein fester <a href="Ionenaustauscher" title="Ionenaustauscher">Ionenaustauscher</a>. Ionenaustauscher bilden zwischen den verschiedenen Ionen der bewegten Phase unterschiedlich stabile Bindungen aus.
<ul><li><b>Chelatbildner-Chromatographie</b> ist eine spezielle Form der Kationenaustausch-Chromatographie. Die ruhende Phase bindet selektiv polyvalente Kationen über komplexbildende, funktionelle Gruppen. Die Selektivität für Schwermetall-Ionen gegenüber von Alkali- und Erdalkali-Ionen ist hoch.</li></ul></li>
<li><b>Siebwirkung</b> – Bei der ruhenden Phase benutzt man Stoffe, die die Komponenten anhand ihrer Größe trennen. Im Wesentlichen unterscheidet man hier zwischen drei Verfahren.
<ul><li><b>Molekularsieb-Chromatographie</b></li>
<li><b><a href="Gel-Permeations-Chromatographie" class="mw-redirect" title="Gel-Permeations-Chromatographie">Gel-Permeations-Chromatographie</a></b> (Gelfiltration)</li>
<li><b>Ausschluss-Chromatographie</b></li></ul></li></ul>
<dl><dd>Bei einem Sieb haben Teilchen „Vorteile“, die fein genug sind, um die Poren des Siebes zu durchdringen. Bei den entsprechenden Chromatographieverfahren ist es genau umgekehrt. Genügend feine Teilchen sind in der Lage, sich in die Hohlräume der stationären Phase zu „verirren“, sind daher langsamer unterwegs als Moleküle, die auf Grund ihrer Größe aus diesen Hohlräumen (mehr oder weniger oder zur Gänze) ausgeschlossen werden. Bei genügender Größe wandern sie unverzögert, da sie sich nur im bewegten Flüssigkeitsstrom aufhalten und nie im unbewegten Teil der Flüssigkeit (in den Hohlräumen – z. B. des Gels).</dd></dl>
<ul><li><b><a href="Affinit%C3%A4tschromatographie" title="Affinitätschromatographie">Affinitätschromatographie</a></b> – Als stationäre Phase wird eine für jeden Analyten spezifische chemische Verbindung eingesetzt, die auf Grund nichtkovalenter Kräfte eine Trennung bewirkt. Es handelt sich hierbei um eine hochselektive Methode.
<ul><li><b>IMAC</b> (Immobilized Metal Ion Affinity Chromatography) – Hierbei werden über Komplexbindungen Metallionen wie Fe, Co, Ga u. a. an eine Matrix gebunden. Die Trennung wird über die unterschiedlichen Wechselwirkungen zwischen dem Analyten und den Metallionen erreicht. Besonders bei der Aufreinigung von Proteinen durch <a href="Phosphorylierung" title="Phosphorylierung">Phosphorylierung</a> hat sich diese Methode etabliert. Dabei werden als Metallionen vornehmlich Fe und Ga genutzt. Als Konkurrenzverfahren hat sich dort seit einiger Zeit die Anreicherung über Titandioxid-Säulen bewährt. Für die Aufreinigung von poly-Histidin-markierten Proteinen sind ebenfalls verschiedene IMAC-Verfahren vorhanden. Hierbei werden vor allem Ni und Co Ionen für die Anreicherung genutzt.</li></ul></li>
<li><b><a href="Thiole" title="Thiole">Thiol</a>-<a href="Disulfide" title="Disulfide">Disulfid</a>-Austausch-Chromatographie</b> verwendet auf der ruhenden Phase fest gebundene Thiol-Gruppen um die Thiol-Gruppen auf den Molekülen in der bewegten Phase als kovalente Disulfide reversibel zu binden. An diesen Bindungen beteiligen sich vor allem jene Thiol-Gruppen, die an der Außenseite der Proteinmoleküle liegen.</li>
<li><b>Chirale Chromatographie</b> – Zur Trennung von <a href="Chiralit%C3%A4t_(Chemie)" title="Chiralität (Chemie)">chiralen</a> Molekülen. Die stationäre Phase enthält ein <a href="Enantiomer" title="Enantiomer">Enantiomer</a>, das mit den beiden Enantiomeren des <a href="Racemat" title="Racemat">Racemats</a> eine unterschiedlich starke <a href="Diastereomer" title="Diastereomer">diastereomere</a> Wechselwirkung eingeht. Die beiden Enantiomere werden unterschiedlich stark retardiert.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einteilung_nach_den_verwendeten_Phasen">Einteilung nach den verwendeten Phasen</h2></div>
<p>Aufgrund der mobilen Phasen kann man die Chromatographie in drei Gebiete unterteilen, welche sich nach den Trägern der stationären Phasen oder der Dichte einteilen lassen
</p>
<ul><li><a href="Fl%C3%BCssigchromatographie" title="Flüssigchromatographie">Flüssigchromatographie</a> (engl. <span lang="en"><i>liquid Chromatography</i></span>, LC)
<ul><li><b>Planare Chromatographie</b>
<ul><li><a href="Papierchromatographie" title="Papierchromatographie">Papierchromatographie</a> – Als feste Phase wird Papier verwendet, das entweder liegt oder (meist) senkrecht in einem Glasbehälter steht. Wie auch bei der Dünnschichtchromatographie wird die mobile Phase auf Grund der <a href="Kapillareffekt" title="Kapillareffekt">Kapillarkräfte</a> bewegt.</li>
<li><a href="D%C3%BCnnschichtchromatographie" title="Dünnschichtchromatographie">Dünnschichtchromatographie</a> – Als feste Phase werden z. B. Silikapartikel in einer feinen Schicht auf einer flexiblen Trägerfolie aus Aluminium oder Plastik oder einer Glasplatte aufgetragen. Eine Variante ist die zirkuläre DC, mit einer rotierenden, beschichteten Kreisscheibe (speziell für präparative Zwecke geeignet).</li></ul></li>
<li><a href="S%C3%A4ulenchromatographie" title="Säulenchromatographie">Säulenchromatographie</a>
<ul><li><i>Niederdruckchromatographie</i> – Die hier verwendeten Säulen weisen Durchmesser von einem bis mehreren Zentimetern auf. Diese Form der Flüssigchromatographie wird vor allem für präparative Trennungen eingesetzt.</li>
<li><i><a href="Hochleistungsfl%C3%BCssigkeitschromatographie" title="Hochleistungsflüssigkeitschromatographie">Hochleistungsflüssigkeitschromatographie</a></i> (auch <i>Hochdruckchromatographie</i>; engl. <i>HPLC</i> High Performance bzw. Pressure Liquid Chromatography) – Diese Trennmethode ist heute in der Analytik am weitesten verbreitet. Mit bis über 1000 bar werden in den mit feinstem Material gepackten Säulen Flussraten bis zu 5 ml/min erreicht. Mit niedrigem Druck und entsprechend großer Aufenthaltsdauer in der Säule wäre die Trennleistung durch Diffusion in Längsrichtung schlechter.</li>
<li><i>Elektrochromatographie</i> – In diesem Fall wird die Mobile Phase durch Anlegen einer Spannung bewegt. Diese Methode befindet sich noch im Entwicklungsstadium und wird im Routinebetrieb nicht angewendet. Nicht zu verwechseln mit <a href="Elektrophorese" title="Elektrophorese">Elektrophorese</a>.</li></ul></li>
<li><b>Membranchromatographie</b>
<ul><li>Hierbei wird statt einer mit chromatographischer Matrix gefüllten Säule eine ein- oder mehrlagige Membran als feste Phase in einem entsprechenden Gehäuse eingesetzt. Die mobile Phase wird bei niedrigen Drücken bis zu 6 bar und bei etwa 20-fach höheren Flussraten als in der Säulenchromatographie üblich durch die Membran gepumpt.</li></ul></li></ul></li>
<li><a href="Gaschromatographie" title="Gaschromatographie">Gaschromatographie</a>
<ul><li><i>Gepackte Säulen</i> – Das Innere einer Säule (lange Röhre) ist mit einem feinkörnigen Material gefüllt. In der Regel besteht dabei die stationäre Phase aus einem dünnen Film einer weitgehend inerten und hochsiedenden Flüssigkeit, der die Pulverkörner überzieht.</li>
<li><i>Kapillarsäulen</i> – Nur die Säulenwand ist mit einer dünnen Schicht aus stationärer Phase bedeckt.
<ul><li><i>Flüssige stationäre Phase</i></li>
<li><i>Feste stationäre Phase</i></li></ul></li></ul></li>
<li><a href="%C3%9Cberkritische_Fluidchromatographie" title="Überkritische Fluidchromatographie">Überkritische Fluidchromatographie</a> (engl. SFC supercritical fluid chromatography) – Als mobile Phase wird eine Substanz in ihrer überkritischen Phase (Zustand zwischen Gas und Flüssigkeit) eingesetzt. Hierbei handelt es sich meist um Kohlendioxid. Bei dieser Methode werden nur Säulen als Träger von stationären Phasen eingesetzt.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kenngrößen_der_Chromatographie"><span id="Kenngr.C3.B6.C3.9Fen_der_Chromatographie"></span>Kenngrößen der Chromatographie</h2></div>
<ul><li><b>Säulenlänge</b> <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle L}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>L</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle L}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/103168b86f781fe6e9a4a87b8ea1cebe0ad4ede8.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.583ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle L}" loading="lazy"></span></li>
<li><a href="#Durchflusszeit_(Totzeit)"><b>Durchflusszeit</b></a> <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle t_{0}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>t</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle t_{0}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/02d3006c4190b1939b04d9b9bb21006fb4e6fa4a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:1.894ex; height:2.343ex;" alt="{\displaystyle t_{0}}" loading="lazy"></span></li>
<li><a href="#Retentionszeit"><b>Retentionszeit</b></a> <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle t_{R}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>t</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>R</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle t_{R}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/2718919868fbbc98a8fcfdd17e4c04c3f3a77985.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.319ex; height:2.343ex;" alt="{\displaystyle t_{R}}" loading="lazy"></span></li>
<li><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle u}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>u</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle u}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/c3e6bb763d22c20916ed4f0bb6bd49d7470cffd8.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.33ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle u}" loading="lazy"></span> nennt man die lineare <b>Durchflussgeschwindigkeit</b> der mobilen Phase durch die Säule, sie ist definiert als:
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle u={\frac {L}{t_{0}}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>u</mi>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>L</mi>
<msub>
<mi>t</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle u={\frac {L}{t_{0}}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/ffba5f3f99efe5ea92e67223bd7af9a56b5664df.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.171ex; width:7.158ex; height:5.509ex;" alt="{\displaystyle u={\frac {L}{t_{0}}}}" loading="lazy"></span></dd></dl></li>
<li>der <b>Retentionsfaktor</b> <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle k}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>k</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle k}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/c3c9a2c7b599b37105512c5d570edc034056dd40.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.211ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle k}" loading="lazy"></span> ist definiert durch
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle k={\frac {t_{R}-t_{0}}{t_{0}}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>k</mi>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<msub>
<mi>t</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>R</mi>
</mrow>
</msub>
<mo>−<!-- − --></mo>
<msub>
<mi>t</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
<msub>
<mi>t</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle k={\frac {t_{R}-t_{0}}{t_{0}}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/af618ec78920002bc34008e880c6825035370bab.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.171ex; width:12.199ex; height:5.509ex;" alt="{\displaystyle k={\frac {t_{R}-t_{0}}{t_{0}}}}" loading="lazy"></span></dd></dl></li>
<li>Der <b>Selektivitätskoeffizient α</b> gibt die Güte der Trennung zweier Substanzen an. Er beruht auf den Retentionszeiten <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle t_{R}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>t</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>R</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle t_{R}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/2718919868fbbc98a8fcfdd17e4c04c3f3a77985.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.319ex; height:2.343ex;" alt="{\displaystyle t_{R}}" loading="lazy"></span> der Komponenten in der Säule. Die Retentionszeit ist die Zeit, die die betrachtete Komponente zum Durchqueren der Säule braucht und wird am Peakmaximum abgetragen:
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \alpha ={\frac {k_{2}}{k_{1}}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>α<!-- α --></mi>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<msub>
<mi>k</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
<msub>
<mi>k</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \alpha ={\frac {k_{2}}{k_{1}}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/b72e238b0ca32f7f00b13678e1c3794025325f1e.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.338ex; width:7.688ex; height:5.843ex;" alt="{\displaystyle \alpha ={\frac {k_{2}}{k_{1}}}}" loading="lazy"></span></dd></dl></li>
<li><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle R}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>R</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle R}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/4b0bfb3769bf24d80e15374dc37b0441e2616e33.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.764ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle R}" loading="lazy"></span>, die <b>chromatographische Auflösung</b> (<i>Resolution</i>) zweier Peaks errechnet sich aus:
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle R=2\cdot \left({\frac {t_{R2}-t_{R1}}{b_{B2}+b_{B1}}}\right)}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>R</mi>
<mo>=</mo>
<mn>2</mn>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mrow>
<mo>(</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<msub>
<mi>t</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>R</mi>
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
<mo>−<!-- − --></mo>
<msub>
<mi>t</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>R</mi>
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
<mrow>
<msub>
<mi>b</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>B</mi>
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
<mo>+</mo>
<msub>
<mi>b</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>B</mi>
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle R=2\cdot \left({\frac {t_{R2}-t_{R1}}{b_{B2}+b_{B1}}}\right)}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/4d1d1c657bcb28d32db7c4d73801b679094f27cb.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.505ex; width:21.4ex; height:6.176ex;" alt="{\displaystyle R=2\cdot \left({\frac {t_{R2}-t_{R1}}{b_{B2}+b_{B1}}}\right)}" loading="lazy"></span> oder</dd>
<dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle R=1{,}18\cdot \left({\frac {t_{R2}-t_{R1}}{FWHM_{1}+FWHM_{2}}}\right)}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>R</mi>
<mo>=</mo>
<mn>1</mn>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mo>,</mo>
</mrow>
<mn>18</mn>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mrow>
<mo>(</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<msub>
<mi>t</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>R</mi>
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
<mo>−<!-- − --></mo>
<msub>
<mi>t</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>R</mi>
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
<mrow>
<mi>F</mi>
<mi>W</mi>
<mi>H</mi>
<msub>
<mi>M</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
<mo>+</mo>
<mi>F</mi>
<mi>W</mi>
<mi>H</mi>
<msub>
<mi>M</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle R=1{,}18\cdot \left({\frac {t_{R2}-t_{R1}}{FWHM_{1}+FWHM_{2}}}\right)}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/1e890a35511f167d6ab971d5e1dc9ee08e5d9163.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.505ex; width:36.869ex; height:6.176ex;" alt="{\displaystyle R=1{,}18\cdot \left({\frac {t_{R2}-t_{R1}}{FWHM_{1}+FWHM_{2}}}\right)}" loading="lazy"></span></dd>
<dd>Der Faktor 1,18 kommt durch das Verhältnis der Halbwertsbreite zur Basisbreite einer <a href="Normalverteilung" title="Normalverteilung">Gaußschen Glockenkurve</a> ((2 · ln 2)<sup>0,5</sup>) zustande.</dd></dl></li>
<li><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle N}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>N</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle N}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/f5e3890c981ae85503089652feb48b191b57aae3.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:2.064ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle N}" loading="lazy"></span>, die <b>Trennstufenzahl</b> oder <i>Bodenzahl</i> beschreibt die Anzahl der Gleichgewichtseinstellungen, der zu trennenden Substanz zwischen stationärer und mobiler Phase, in der Säule. Je größer N, desto mehr Gleichgewichtseinstellungen können in einer bestimmten Länge erfolgen, woraus eine bessere Trennleistung der Säule resultiert. N wird berechnet mit Hilfe der Formel:
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle N=16\cdot \left({\frac {t_{R}}{b_{B}}}\right)^{2}(2^{2}\cdot 4=16)}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>N</mi>
<mo>=</mo>
<mn>16</mn>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<msup>
<mrow>
<mo>(</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<msub>
<mi>t</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>R</mi>
</mrow>
</msub>
<msub>
<mi>b</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>B</mi>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msup>
<mo stretchy="false">(</mo>
<msup>
<mn>2</mn>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msup>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mn>4</mn>
<mo>=</mo>
<mn>16</mn>
<mo stretchy="false">)</mo>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle N=16\cdot \left({\frac {t_{R}}{b_{B}}}\right)^{2}(2^{2}\cdot 4=16)}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/6b3d36107abb9448e97e5a562e7b5ba77fe18673.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.505ex; width:29.246ex; height:6.509ex;" alt="{\displaystyle N=16\cdot \left({\frac {t_{R}}{b_{B}}}\right)^{2}(2^{2}\cdot 4=16)}" loading="lazy"></span> oder</dd>
<dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle N=5{,}55\cdot \left({\frac {t_{R}}{FWHM}}\right)^{2}(1{,}18^{2}\cdot 4=8\cdot \ln 2=5{,}54)}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>N</mi>
<mo>=</mo>
<mn>5</mn>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mo>,</mo>
</mrow>
<mn>55</mn>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<msup>
<mrow>
<mo>(</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<msub>
<mi>t</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>R</mi>
</mrow>
</msub>
<mrow>
<mi>F</mi>
<mi>W</mi>
<mi>H</mi>
<mi>M</mi>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msup>
<mo stretchy="false">(</mo>
<mn>1</mn>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mo>,</mo>
</mrow>
<msup>
<mn>18</mn>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msup>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mn>4</mn>
<mo>=</mo>
<mn>8</mn>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mi>ln</mi>
<mo><!-- --></mo>
<mn>2</mn>
<mo>=</mo>
<mn>5</mn>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mo>,</mo>
</mrow>
<mn>54</mn>
<mo stretchy="false">)</mo>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle N=5{,}55\cdot \left({\frac {t_{R}}{FWHM}}\right)^{2}(1{,}18^{2}\cdot 4=8\cdot \ln 2=5{,}54)}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/b501533e57b621214e79d53f4c703047700cc8cb.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.505ex; width:51.47ex; height:6.509ex;" alt="{\displaystyle N=5{,}55\cdot \left({\frac {t_{R}}{FWHM}}\right)^{2}(1{,}18^{2}\cdot 4=8\cdot \ln 2=5{,}54)}" loading="lazy"></span></dd>
<dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle b_{B}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>b</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>B</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle b_{B}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/70e3f69a14f7e72f438d6d783790721e3c56cf03.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.477ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle b_{B}}" loading="lazy"></span> : Basislinienbreite</dd>
<dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle FWHM}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>F</mi>
<mi>W</mi>
<mi>H</mi>
<mi>M</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle FWHM}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/91ae1f7d0638b14203ee7dad024e4cd1a99bc715.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:8.682ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle FWHM}" loading="lazy"></span> : „Full Width at Half Maximum“ <a href="Fwhm" class="mw-redirect" title="Fwhm">Fwhm</a></dd></dl></li>
<li><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle n}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>n</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle n}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/a601995d55609f2d9f5e233e36fbe9ea26011b3b.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.395ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle n}" loading="lazy"></span>: Peakkapazität; Gibt an, wie viele Peaks innerhalb eines Intervalls zwischen <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle t_{0}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>t</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle t_{0}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/02d3006c4190b1939b04d9b9bb21006fb4e6fa4a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:1.894ex; height:2.343ex;" alt="{\displaystyle t_{0}}" loading="lazy"></span> und dem k-Wert eines bestimmten Peaks theoretisch mit einer Auflösung von R=1,5 (Basislinientrennung) voneinander getrennt werden können.
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle n=1+{\frac {\sqrt {N}}{4}}\cdot \ln(1+k_{\text{max}})}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>n</mi>
<mo>=</mo>
<mn>1</mn>
<mo>+</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<msqrt>
<mi>N</mi>
</msqrt>
<mn>4</mn>
</mfrac>
</mrow>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mi>ln</mi>
<mo><!-- --></mo>
<mo stretchy="false">(</mo>
<mn>1</mn>
<mo>+</mo>
<msub>
<mi>k</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mtext>max</mtext>
</mrow>
</msub>
<mo stretchy="false">)</mo>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle n=1+{\frac {\sqrt {N}}{4}}\cdot \ln(1+k_{\text{max}})}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/6e1e39053798e87c812ac5fada7911c41eb30c9c.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.838ex; width:27.265ex; height:5.843ex;" alt="{\displaystyle n=1+{\frac {\sqrt {N}}{4}}\cdot \ln(1+k_{\text{max}})}" loading="lazy"></span></dd></dl></li>
<li><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle H}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>H</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle H}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/75a9edddcca2f782014371f75dca39d7e13a9c1b.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:2.064ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle H}" loading="lazy"></span> bezeichnet die <b>Trennstufenhöhe</b> (oder <i>theoretische Bodenhöhe</i>) eines theoretischen Bodens (HETP - ‚Höhenäquivalent eines theoretischen Bodens‘, <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a></span> <span lang="en-Latn" style="font-style:italic">‚height equivalent to a theoretical plate‘</span>) und ist das Verhältnis zwischen Säulenlänge <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle L}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>L</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle L}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/103168b86f781fe6e9a4a87b8ea1cebe0ad4ede8.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.583ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle L}" loading="lazy"></span> und Bodenzahl <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle N}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>N</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle N}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/f5e3890c981ae85503089652feb48b191b57aae3.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:2.064ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle N}" loading="lazy"></span>:
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle H={\frac {L}{N}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>H</mi>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>L</mi>
<mi>N</mi>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle H={\frac {L}{N}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/dba9aec5a598cc951bbeb26a13e74ab9c4258b60.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.838ex; width:8.062ex; height:5.176ex;" alt="{\displaystyle H={\frac {L}{N}}}" loading="lazy"></span></dd>
<dd>Praktische Werte liegen im Bereich von 0,1 bis 0,5 mm.</dd></dl></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Trennstufenhöhe_H"><span id="Trennstufenh.C3.B6he_H"></span>Trennstufenhöhe H</h3></div>
<p>Die Trennstufenhöhe einer chromatographischen Säule ist ein Maß für die Trennleistung der Säule. Als Trennstufe kann man sich den gedachten Abschnitt der Trennsäule, auf dem sich das chromatographische Gleichgewicht einmal einstellt, vorstellen. Je mehr solche Gleichgewichtseinstellungen „auf der Säule Platz haben“, umso geringer ist die Trennstufenhöhe und umso höher ist die Trennleistung der Säule. Zur Erlangung einer niedrigen Trennstufenhöhe sind <b>unter analytischen</b> <b>Bedingungen</b> folgende Voraussetzungen nötig:
</p>
<ol><li>Es wird eine rasche Gleichgewichtseinstellung der Adsorption oder Verteilung erwartet. Daher sollte der Teilchendurchmesser so klein wie möglich sein.</li>
<li>Konstante Temperatur in der gesamten Säule. Dazu kann ein Säulenthermostat benutzt werden.</li>
<li>Konstante Fließgeschwindigkeit: Hierfür wird eine Kolbenpumpe mit bis zu 400 bar verwendet.</li>
<li>Linearer Adsorptionsbereich: Die stationäre Phase sollte im Verlauf der Chromatographie nicht überladen werden.</li>
<li>Vernachlässigbare Diffusion wäre wünschenswert, ist experimentell aber leider nicht erreichbar. Es werden daher möglichst regelmäßige Packungen mit Teilchen von besonders kleinem Durchmesser verwendet.</li></ol>
<p>Zur Ermittlung der Trennstufenhöhe in Abhängigkeit von der Fließgeschwindigkeit des Eluenten kann die sog. <a href="Van-Deemter-Gleichung" title="Van-Deemter-Gleichung">Van-Deemter-Gleichung</a> für die Hochleistungsflüssigkeitschromatographie herangezogen werden:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle H=A+{\frac {B}{u_{x}}}+C\cdot u_{x}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>H</mi>
<mo>=</mo>
<mi>A</mi>
<mo>+</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>B</mi>
<msub>
<mi>u</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>x</mi>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mrow>
<mo>+</mo>
<mi>C</mi>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<msub>
<mi>u</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>x</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle H=A+{\frac {B}{u_{x}}}+C\cdot u_{x}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/5f27c3ec62a144198f60981475fde35bb345ddfd.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.171ex; width:21.872ex; height:5.509ex;" alt="{\displaystyle H=A+{\frac {B}{u_{x}}}+C\cdot u_{x}}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>wobei:
</p>
<ul><li><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle H}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>H</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle H}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/75a9edddcca2f782014371f75dca39d7e13a9c1b.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:2.064ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle H}" loading="lazy"></span> die Trennstufenhöhe,</li>
<li><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle u_{x}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>u</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>x</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle u_{x}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/045896a773b67c720bdff8d660cfcc906f5f6b20.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.502ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle u_{x}}" loading="lazy"></span> die lineare Fließgeschwindigkeit ist.</li>
<li><b><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle A}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>A</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle A}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/7daff47fa58cdfd29dc333def748ff5fa4c923e3.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.743ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle A}" loading="lazy"></span>-Term</b> berücksichtigt die <a href="Eddy-Diffusion" title="Eddy-Diffusion">Eddy-Diffusion</a>, die durch unterschiedliche Fließstrecken durch die Packung entsteht. Es gilt: <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle A=2\cdot p\cdot d}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>A</mi>
<mo>=</mo>
<mn>2</mn>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mi>p</mi>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mi>d</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle A=2\cdot p\cdot d}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/aeffe7c1de5b4424c4daf05b81af2f8042109c20.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:11.748ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle A=2\cdot p\cdot d}" loading="lazy"></span> wobei
<ul><li><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle p}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>p</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle p}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/81eac1e205430d1f40810df36a0edffdc367af36.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; margin-left: -0.089ex; width:1.259ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle p}" loading="lazy"></span> den Packungsfaktor,</li>
<li><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle d}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>d</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle d}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/e85ff03cbe0c7341af6b982e47e9f90d235c66ab.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.216ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle d}" loading="lazy"></span> den Teilchendurchmesser bezeichnet.</li></ul></li>
<li>Der <b><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle B}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>B</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle B}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/47136aad860d145f75f3eed3022df827cee94d7a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.764ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle B}" loading="lazy"></span>-Term</b> berücksichtigt die longitudinale Diffusion. Die longitudinale Diffusion ist die Diffusion der Analytenmoleküle in beide Richtungen der Trennstufe. Es gilt: <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle B=2\cdot D\cdot L}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>B</mi>
<mo>=</mo>
<mn>2</mn>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mi>D</mi>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mi>L</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle B=2\cdot D\cdot L}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/e0ec7874e3f20c94356e610aeacacf465666b668.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:12.89ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle B=2\cdot D\cdot L}" loading="lazy"></span> wobei:
<ul><li><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle D}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>D</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle D}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/f34a0c600395e5d4345287e21fb26efd386990e6.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.924ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle D}" loading="lazy"></span> die Diffusionskonstante in der mobilen Phase und</li>
<li><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle L}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>L</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle L}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/103168b86f781fe6e9a4a87b8ea1cebe0ad4ede8.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.583ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle L}" loading="lazy"></span> der Labyrinthfaktor ist. Der Labyrinthfaktor berücksichtigt die Porenstruktur der stationären Phase.</li></ul></li>
<li>der <b><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle C}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>C</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle C}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/4fc55753007cd3c18576f7933f6f089196732029.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.766ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle C}" loading="lazy"></span>-Term</b> berücksichtigt die <a href="Halbwertsbreite#Peakverbreiterung" title="Halbwertsbreite">Peakverbreiterung</a> durch die langsame Gleichgewichtseinstellung zwischen der mobilen und der stationären Phase. Hierbei ist noch die Diffusionskonstante <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle D_{s}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>D</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle D_{s}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/d298c806ea05a75b31dd782bf7b362c169547ad3.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.928ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle D_{s}}" loading="lazy"></span> entlang der Poren der stationären Phase zu beachten. Es gilt <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle C={\frac {\frac {t_{s}}{t_{m}}}{(1+{\frac {t_{s}}{t_{m}}})^{2}}}\cdot {\frac {d^{2}}{D_{s}}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>C</mi>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mfrac>
<msub>
<mi>t</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
<msub>
<mi>t</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>m</mi>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
<mrow>
<mo stretchy="false">(</mo>
<mn>1</mn>
<mo>+</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<msub>
<mi>t</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
<msub>
<mi>t</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>m</mi>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mrow>
<msup>
<mo stretchy="false">)</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msup>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<msup>
<mi>d</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msup>
<msub>
<mi>D</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle C={\frac {\frac {t_{s}}{t_{m}}}{(1+{\frac {t_{s}}{t_{m}}})^{2}}}\cdot {\frac {d^{2}}{D_{s}}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/ac32ca425d09727d75ff0a9755818dc6edcba971.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -3.838ex; width:20.776ex; height:8.843ex;" alt="{\displaystyle C={\frac {\frac {t_{s}}{t_{m}}}{(1+{\frac {t_{s}}{t_{m}}})^{2}}}\cdot {\frac {d^{2}}{D_{s}}}}" loading="lazy"></span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Peaksymmetrie">Peaksymmetrie</h3></div>
<p>Theoretisch sollte jede Substanz eine Chromatographiesäule als scharf eluierende Linie verlassen. Aus verschiedenen Gründen besitzen chromatographische Peaks jedoch immer eine gewisse Breite. Im Idealfall weisen sie dabei die Form einer Gauß’schen Glockenkurve auf. In der Praxis kommt es aber häufig vor, dass die Peaks von dieser Idealform abweichen und mehr oder weniger asymmetrisch erscheinen. Eine Asymmetrie, bei der der Frontanstieg des Peaks steiler ist als der Peakabfall, bezeichnet man als „<a href="Tailing_(Chromatographie)" title="Tailing (Chromatographie)">Tailing</a>“, während der Effekt, dass der Anstieg weniger steil ist als der Abfall als „Fronting“ oder auch „<a href="Leading_(Chromatographie)" class="mw-redirect" title="Leading (Chromatographie)">Leading</a>“ bezeichnet wird.
Der Tailingfaktor, der ein Maß für die Peaksymmetrie darstellt, wird bestimmt, indem man vom Peakmaximum das Lot zur <a href="Basislinie_(Chromatographie)" title="Basislinie (Chromatographie)">Basislinie</a> fällt, und in einer bestimmten Höhe, meist in 10 % der Peakhöhe, die Abstände zur Peakfront (a) und zum Peakende (b) ermittelt. Anschließend wird der Quotient der beiden Werte gebildet, wobei unterschiedliche Berechnungsformeln (z. B. nach <a href="IUPAC" class="mw-redirect" title="IUPAC">IUPAC</a> oder nach <a href="United_States_Pharmacopeia" class="mw-redirect" title="United States Pharmacopeia">USP</a>) in Gebrauch sind:
</p>
<div style="box-sizing:border-box;clear:{{{clear}}}; max-width:100%;margin-top:0.1em; margin-bottom:0.1em; margin-left:auto; margin-right:auto;"><div class="thumbinner centered panorama" style="max-width:502px; width: 100%; width: inherit;"><div class="thumbimage noresize" style="overflow-y:hidden; overflow-x:scroll; overflow:auto; width:100%; width:inherit;"><span typeof="mw:File"></span></div><div class="thumbcaption" style="text-align: center;"><div style="float:right; margin:0 3px"><span class="skin-invert" typeof="mw:File"><a href="https://tools.wmflabs.org/zoomviewer/?flash=no&f=Peaksymmetrie.png" title="Interaktiver Bildbetrachter" class="external"></a></span></div><div style="float:left; width:30px; height:12px;"></div>Drei Peaksymmetrien</div></div></div>
<p>Ein idealer „Gauß-Peak“ erreicht dabei den Wert 1, Werte über 1 bedeuten „Tailing“, Werte unter 1 dagegen „Fronting“.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verfahren">Verfahren</h2></div>
<ul><li><a href="Fl%C3%BCssigchromatographie" title="Flüssigchromatographie">Flüssigchromatographie</a>
<ul><li><a href="D%C3%BCnnschichtchromatographie" title="Dünnschichtchromatographie">Dünnschichtchromatographie</a></li>
<li><a href="Papierchromatographie" title="Papierchromatographie">Papierchromatographie</a></li>
<li><a href="S%C3%A4ulenchromatographie" title="Säulenchromatographie">Säulenchromatographie</a>
<ul><li><a href="Gel-Permeations-Chromatographie" class="mw-redirect" title="Gel-Permeations-Chromatographie">Gel-Permeations-Chromatographie</a></li>
<li><a href="Anionenaustauschchromatographie" class="mw-redirect" title="Anionenaustauschchromatographie">Anionenaustauschchromatographie</a></li></ul></li>
<li><a href="Hochleistungsfl%C3%BCssigkeitschromatographie" title="Hochleistungsflüssigkeitschromatographie">Hochleistungsflüssigkeitschromatographie</a> (HPLC)</li></ul></li>
<li><a href="Gaschromatographie" title="Gaschromatographie">Gaschromatographie</a></li>
<li><a href="Multidimensionale_Chromatographie" title="Multidimensionale Chromatographie">Multidimensionale Chromatographie</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Karl Kaltenböck: <cite style="font-style:italic">Chromatographie für Einsteiger</cite>. Wiley-VCH-Verlag, Weinheim 2008, ISBN 978-3-527-32119-3.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Chromatographie&rft.au=Karl+Kaltenb%C3%B6ck&rft.btitle=Chromatographie+f%C3%BCr+Einsteiger&rft.date=2008&rft.genre=book&rft.isbn=9783527321193&rft.place=Weinheim&rft.pub=Wiley-VCH-Verlag" style="display:none"> </span></li>
<li>Haleem J. Issaq (Hrsg.): <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">A Century of Separation Science</cite>. Marcel Dekker, New York 2002, ISBN 0-8247-0576-9 (englisch, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=LOJ7bVpBqv8C">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche – umfangreicher Band über die Geschichte der Chromatographie).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Chromatographie&rft.btitle=A+Century+of+Separation+Science&rft.date=2002&rft.genre=book&rft.isbn=0824705769&rft.place=New+York&rft.pub=Marcel+Dekker" style="display:none"> </span></li>
<li>Andreas Heintz: <cite style="font-style:italic">Thermodynamik der Mischungen</cite>. Springer-Verlag GmbH, Deutschland 2017, ISBN 978-3-662-49923-8, 1.17 Thermodynamische Theorie der Chromatographie, <span style="white-space:nowrap">S. 78 ff.</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abookitem&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Chromatographie&rft.atitle=1.17+Thermodynamische+Theorie+der+Chromatographie&rft.au=Andreas+Heintz&rft.btitle=Thermodynamik+der+Mischungen&rft.date=2017&rft.genre=bookitem&rft.isbn=9783662499238&rft.place=Deutschland&rft.pub=Springer-Verlag+GmbH" style="display:none"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Stanford_Moore" title="Stanford Moore">Stanford Moore</a>, <a href="William_Howard_Stein" title="William Howard Stein">William H. Stein</a>: <i>Photometric ninhydrin method for use in the chromatography of amino acids.</i> In: <i>J Biol Chem.</i> Band 176, 1948, S. 367 ff.</span>
</li>
</ol>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Chromatographie" class="extiw external" title="wikt:Chromatographie">Wiktionary: Chromatographie</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.chemgapedia.de/vsengine/topics/de/vlu/Chemie/Analytische_00032Chemie/Chromatographie/"><i>Analytische Chemie – Chromatographie</i> auf chemgapedia.de</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.chemie.de/marketoverview/d/search/lc">Umfangreiche Übersicht von Herstellern für LC-Systeme</a></li>
<li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070710050641/http://www.uni-saarland.de/fak8/huber/pdf/CHROBEGR97.pdf">Deutsche chromatographische Grundbegriffe zur IUPAC-Nomenklatur</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 10. Juli 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</li></ul>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten (Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4010153-8">4010153-8</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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